F&E Kompetenzbereiche
Die Aktivitäten in Forschung und Entwicklung konzentrieren sich auf acht Kompetenzbereiche, die zum Teil interdisziplinär ausgerichtet sind. Innerhalb dieser Kompetenzbereiche existieren einzelne Kompetenzfelder, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Hochschule Wismar sowie aus externen Forschungseinrichtungen oftmals gemeinsame Projekte bearbeiten.
Durch diese interdisziplinäre und interinstitutionelle Zusammenarbeit innerhalb der Kompetenzbereiche können auch komplexe Aufgabenstellungen realisiert werden, die einzelne Einrichtungen nicht bewältigen könnten.
Die nachfolgenden allgemeinen Informationen sollen einen ersten Einblick über die Forschungsmöglichkeiten am F&E-Standort Wismar vermitteln.
Weitere Informationen zu den Kompetenzträgern, dem jeweiligen Forschungsangebot und ausgewiesenen Referenzen erhalten Sie innerhalb der Kompetenzfelder.
Produktentwicklung

Eine der tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft ist das verarbeitende Gewerbe. Es muss sich stets neuen Anforderungen stellen, um auf dem Weltmarkt seine Spitzenposition zu halten. Die Forschung zu neuen Produktionstechnologien und -systemen schafft die Voraussetzungen für die Zukunft der Produktion in Deutschland und den technischen Vorsprung für mehr Kundenindividualität, Ressourcenschonung und Zuverlässigkeit. Mit dem Anspruch von der „Idee bis zum Produkt“ kann die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit die vollständige Wertschöpfungskette für Produktentwicklungen aus vielen vor allem regional interessanten Bereichen (z. B. Medizintechnik, Automobilbau, Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Schiffbau) dargestellt werden.
Bauen und Planen

Bei der Frage nach dem Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert müssen wirtschaftliche, ökologische, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Probleme, Ziele und Ansprüche beachtet werden. Alle Menschen bewegt die Frage nach der zukunftsorientierten Entwicklung unserer Städte und Regionen in einer möglichst intakten Umwelt, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums für Familien mit Kindern und das soziale und kulturelle Leben miteinander sowie der Zusammenhang von Wohnen, Verkehr, Arbeiten und Freizeit. Der Kompetenzbereich Bauen und Planen besitzt in der Weltkulturerbe- und Hansestadt Wismar einen besonderen Stellenwert. Unter dem Dach des Kompetenzzentrums Bau Mecklenburg-Vorpommern erfolgt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Kompetenzträger und zu einer neuen Qualität der nachhaltigen und zukunftsorientierten Forschung und Entwicklung.
Management und Recht

Die Frage nach dem Wachstum der Wirtschaft im Zeitalter der Globalisierung lässt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Im Kompetenzbereich werden insbesondere Rechtsfragen und Konfliktlösungen, die sich aus der EU-Erweiterung ergeben, die Rolle der Banken im Globalisierungsprozess, das Verhalten der Unternehmen (Informations-, In-vestitions-, Kreditmanagement, Controlling) sowie Chancen und Risiken von Existenzgründungen untersucht. Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung sind dabei nur ein Mittel zur Ergebniserreichung.Die Frage nach dem Wachstum der Wirtschaft im Zeitalter der Globalisierung lässt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Im Kompetenzbereich werden insbesondere Rechtsfragen und Konfliktlösungen, die sich aus der EU-Erweiterung ergeben, die Rolle der Banken im Globalisierungsprozess, das Verhalten der Unternehmen (Informations-, In-vestitions-, Kreditmanagement, Controlling) sowie Chancen und Risiken von Existenzgründungen untersucht. Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung sind dabei nur ein Mittel zur Ergebniserreichung.
Computational Engineering & Mechatronik

Die Mechatronik beschäftigt sich als junge, interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft mit der Entwicklung integrierter elektromechanischer Produkte. Sie vereint die Disziplinen der Infor-matik, Elektronik, Mechanik und der Regelungstechnik mit dem Ziel, durch Synergien zwischen diesen Fachrichtungen zu neuen Produkten und Systemen mit geringerer mechanischer Komplexität und stark gesteigerten Fähigkeiten zu kommen. Der Kompetenzbereich bietet F&E-Angebote von der rechnergestützten Modellierung, Simulation und Prozessanalyse technischer Systeme bis hin zur Prototypenherstellung von Sensoren.
IT-Systeme und Medien

Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik war Antrieb für die wesentlichen Neuerungen in Produktion und Dienstleistung der letzten Jahre. Um auch in Zukunft international konkurrenzfähige Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können müssen systemtechnische Lösungen (u. a. für innovative multimediale Informationsdienstleistungen) entwickelt werden, die über die traditionelle Netzwerk-, Datenbank- und Softwaretechnik hinausgehen.
Biotechnologie

Die Biotechnologie wird von vielen Experten als Leitwissenschaft des neuen Jahrhunderts bezeichnet. Die spektakulären Wissensfortschritte zeigen, dass sich die Biotechnologie in viele forschungsorientierte Felder hineinentwickelt und zahlreiche Facetten mit Bezug zur Chemie, Medizin, zur Physik zur Informationstechnologie und zu den Materialwissenschaften bildet. Dieser Kompetenzbereich befasst sich vorwiegend mit speziellen Fragestellungen zur Erzeugung von Energie aus Biomasse und dem Züchten von Zellkulturen.
Neue Materialien und Kunststofftechnik

Die meisten innovativen industriellen Produktentwicklungen werden erst durch Neue Materialien möglich. Neue Materialien können entweder Weiterentwicklungen konventioneller Werkstoffe oder echte Neuentwicklungen darstellen. Sie zeichnen sich durch ihre herausragenden Materialeigenschaften aus. Im Kompetenzbereich werden einerseits technisch anspruchvolle und ressourcenschonende Kunststoffe und Faserverbundwerkstoffe für den Einsatz in der Medizintechnik, der Automobilindustrie, dem Schiff- und Flugzeugbau und zum anderen nanostrukturierte Werkstoffe für Sensoren und Brennstoffzellen entwickelt. Sie prägen die technologische Leistungsfähigkeit unserer Industriegesellschaft und steigern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, verringern durch ressourcenschonende Wirkungen die Umweltbelastung und leisten einen erheblichen Beitrag in der medizinischen Versorgung von Patienten. Die Werkstofftechnologien sind daher zusammen mit den relevanten Gebieten der Chemie, der Nanotechnologie und der Verfahrenstechnik von großer Bedeutung für Industrie und Gesellschaft gleichermaßen.
Sicherer und effizienter Seeverkehr

Das Verkehrsaufkommen in der Schifffahrt und die Nachfrage nach neuen Schiffen nehmen im Zuge der Globalisierung weltweit überproportional zu. Allein zwischen der EU und dem Rest der Welt werden ca. 70 % aller gehandelten Güter auf dem Wasserweg ausgetauscht. Zukunftschancen für den deutschen Schiffbau liegen in den High-Tech-Marktsegmenten. Die Technologieführerschaft bei komplexen und hoch spezialisierten Schiffen (z. B. Öl-, Chemikalien- und Flüssiggastanker) ist deshalb unabdingbar. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit der Schiffe. Mit dem Maritimen Simulationszentrum in Warnemünde besitzt der Forschungsschwerpunkt eine hervorragende materielle Basis zur Bearbeitung von Projekten im Bereich sicherer und effektiver Seeverkehr.